Body Positivity – Körpersignale, erkenne sie.

Guten Morgen Liebe/er Leser/in,

Nun ja lang ist es her, dass ich einen Beitrag in diesem Format veröffentlicht habe. Es gibt dazu viele verschiedene Gründe, die aufeinander geprallt sind und mich die letzte Zeit wirklich zum Nachdenken angeregt haben.

In unserem Alltag gibt es oft viele Dinge zu erledigen, am besten gleich alle auf einmal und so schnell wie es nur gehen mag. Verbunden damit kann sein die Schule die du momentan vielleicht besuchst, eine Ausbildung welche du begonnen hast, ein neuer Studienplatz welcher dir geboten wurde oder aber auch der tägliche Gang zur Arbeit. Oftmals lassen wir unsere Gedanken in einem völligen Chaos zurück auf dem Weg in unser Bett, um darauf zu warten was der morgige Tag bringen mag.

Aber wo bleibt bei all dem Stress im alltäglichen noch die Zeit etwas für sich zu tun, um vollständig von dem vergangenen Tag abschalten zu können?

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,,Body Positivity“ – Körpersignale, erkenne sie.

 

1. Meine Meinung und Erfahrung

Body Positivity – eine Begrifflichkeit, welche im Social Media Bereich nur so publiziert und auseinander genommen wird von eigenen Ereignissen, Erfahrungen und Erinnerungen.

Es ist definitiv kein Geheimnis mehr, wie wichtig es für die heutige Zeit ist Selbstliebe am eigenen Leibe zu erfahren und sich selbst somit akzeptieren zu können. Auch ist es manchmal gar nicht so einfach mit den Ecken und Kanten die man besitzt zufrieden zu sein. Zufrieden zu sein so wie man ist, mit dem wie du als Mensch gedacht und gemeint bist.

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Auch ich, ebenfalls von dieser Thematik mit einbezogen und betroffen, kann von meiner Wenigkeit selbst nicht behaupten angekommen zu sein. Vollständig angekommen in der Liebe zu dem eigenen ,,Ich“, auf ungewohnte Gegebenheiten und Signale meines eigenen Körpers zu hören sind mir oft heute noch völlig fremd. Sie lösen ein Unbehagen in mir aus, da ich eine Person bin die sehr gern Struktur und Ordnung in ihrem Leben begrüßt.

Kontrolle, auch dieses Merkmal ist eines meiner Schwächen, welches ich allzu gern einmal wie ein Kleidungsstück von mir ablegen würde. Gern kann ich mehr zu diesem Thema in einem neuen Beitrag erwähnen, da diese Eigenschaft mit einer Krankheit einherging, welche mich die letzten Jahre sehr in Strapazen brachte.

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Es ist ohnehin als Jugendliche/r nicht einfach zu verstehen, worauf es im Leben wirklich ankommt, was uns bewegen sollte einen Schritt nach vorn zu wagen und inwiefern wir einmal Kompromisse in unserem Leben eingehen sollten.

Körpersignale wahrnehmen, ein Thema um das ich mir in früherer geraumer Zeit nie Gedanken gemacht habe und es mir definitiv auch heute noch nicht leicht fällt zu erkennen. Erkennen was mein Körper gerade in diesem Moment braucht, wonach die Seele vielleicht brennt und vor allem, wo so manches ein Ende nehmen sollte.

Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich sagen dass was dein Körper und vor allem deine Seele benötigt signalisiert er dir auch. Ganz gleich ob du es dann letzten Endes wahrnehmen wirst oder ignorierst.

Oft erwische ich mich dabei einfach zuviel von mir und meinem Körper unter der Woche zu verlangen. Im Moment befinde ich mich in der Schlussphase meiner Ausbildung als Gesundheits – und Krankenpflegerin, sehr großer Stress erwartet mich aufgrund der Häufungen an Klausurphasen, Prüfungen zwischen all dem Lernen im Prozess, um dem Druck bestehen zu wollen gerecht zu werden.

Neben dieser Verantwortung, welche die Ausbildung mit sich birgt möchte ich gern versuchen mich so gesund wie möglich zu ernähren, regelmäßig Sport zu treiben, welches bei mir bedeutet fünf bis sechs mal die Woche zu absolvieren. Hinzugefügt den Haushalt ordentlich zu halten, den ganz normalen oft patzigen Alltag mit meinem Freund zu meistern und zusätzlich auf der Suche nach einem neuen eigenen Heim zu sein.

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Wenn man wie in meinem Falle zu perfektionistisch an sein Leben heran tritt, kommen die eigenen Bedürfnisse, welche dein Körper dir signalisieren möchte einfach zu kurz.

Es gibt Tage an denen ich an sehr vielen Zielen festhalte, wenn ich sie mir vorgenommen habe und sie doch aus zeitlicher Sicht einfach nicht erledigt bekomme. Auch Tage an denen einem der Boden unter den Füßen wortwörtlich weggerissen wird, aus welchem Grund auch immer signalisiert dir damit nicht zu ignorieren was in diesem Moment dann das beste für dich ist.

Zu einer gewissen Zeit ist es auch in Ordnung einmal nicht zu funktionieren, es ist okay. Es ist genauso menschlich wie die Luft die wir zum atmen benötigen, auch einmal mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen zu stehen und zu sagen: ,,Bis hierher und nicht weiter !“

Mein Ideal zum Perfektionismus, welcher niemals ansatzweise von einem Menschen erfüllt werden kann, beruht auf meine Erfahrungen mit der Krankheit Anorexia Nervosa (Magersucht).

Es hat mich und meinem Körper einige Zeit gekostet noch einmal alles auf null zu setzen, um einen neuen Anfang mit mir selbst einzugehen und auf das zu vertrauen was vor allem mein Körper mir während der Zeit der Genesung versucht hat zu signalisieren.

Um wieder ein vertrauenswürdiges Verhältnis, Selbstbildnis gegenüber mir und meinem Körper aufzubauen war professionelle Hilfe (Therapie) eine Option, welche sich mir anbot um wieder einen klaren Fuß in meinem Leben zu fassen und zu setzen.

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Was ich dir mit all dem offenbaren möchte ist, zu hören wann auch immer dein Körper dir signalisiert das die Grenze, das Maß überschritten ist. Du dich versichern kannst und auf dein Gefühl vertrauen kannst, dass das was dir persönlich gut tut dich glücklich macht und dich in deinem dasein vollendet, weiterführst.

Sei nicht jedes einzelne Mal die/derjenige, welche/r sich z.B. für die Mitarbeiter einsetzt,  um in einem unverhofften Falle auf der Arbeit für einen Dienst einzuspringen, gerade dann wenn es dir definitiv nicht gut geht, egal ob physisch oder psychisch.

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Gehe von deinem tiefsten Inneren aus, frage dich in bestimmten Situationen selbst, denn nur du bist die/derjenige der entscheiden kann. Solltest du verlernt haben wie es funktioniert, fange mit z.B. Meditation oder evtl. auch Yoga an. Lerne deinen Körper Stück für Stück, Jahr für Jahr mehr und mehr kennen und höre ab und zu einmal in Dich hinein. Es kann in dem Moment entscheidend für dich wirken, in einer Situation in der du bedacht einmal handeln wirst.

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Ist dies das richtige für mich, möchte ich das wirklich, wann ist der richtige Zeitpunkt, wie geht es weiter, wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Never be ashamed of what you feel. You have the right to feel any emotion that you want, and to do what makes you happy.

– Demetria Devonne, Lovato

 

2. Körpersignale erhören und vertrauen

Wie reagierst du, wenn du an einem Morgen bemerkst das du dich gerade heute besonders nicht gut oder gar schlecht fühlst? Es ist egal inwiefern das schlechte Gefühl die physische oder psychische Ebene in dir belastet, wichtiger ist doch was dein Körper dir dabei versucht widerzuspiegeln.

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Es geht darum nicht immer das Zepter in der rechten Hand zu halten, um damit alles im Ruder und im Gange halten zu können. Viel mehr solltest du eine Pause nutzen, um Energie für die kommenden Dinge, welche dich in deinem Leben erfüllen können Kraft zu tanken.

Baue auf eine gute Familienstruktur auf, um Freunde die sich um Dich sorgen, teile eine Beziehung des Nehmens und Gebens und viel mehr wirst du sehen, wie einfach es ist zu verstehen.

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Gib acht auf dich, auch wenn du der Charakter von Mensch bist, der versucht es jedem in seinem nächsten Umfeld recht machen zu wollen. Höre auf dein Gut deines Körpers, erhöre Signale, wenn sie dir für wichtig erscheinen, vertraue ab und zu auch einmal auf dein inneres Bauchgefühl.

Du wirst oftmals gar nicht so falsch mit dem liegen, wie du es spontan denkst und entscheiden wirst.

At the end of the day it doesn’t matter what anybody else thinks as long as you’re happy.

– Demetria Devonne, Lovato

 

3. Körpersignale eingehen und verstehen

Verunsichert sein, etwas was dir vielleicht aus völlig verschiedenen Situationen bekannt vorkommen mag, evtl. kann es sein das du aber auch völlig selbstbewusst und voller Mut, mit Tatendrang an die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche in deinem Leben heran gehen wirst.

Zu verstehen warum du möglicherweise an manchen Tagen mehr gut verstimmt bist und an anderen Tagen eher weniger, kannst nur du dir selbst beantworten.

Oftmals ist man in seinen Emotionen so gefangen, dass in dem Moment nicht realisiert werden kann, inwiefern man des Weiteren handeln mag und somit eine Entscheidung trifft die wohl möglich nicht als solche gewollt war.

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Sehr wichtig hierbei erscheint mir ebenfalls Ratschläge von deinen nächesten und liebsten anzunehmen und auch ein Stück weit auf die Stimme in dir zu vertrauen.

Dein Bauchgefühl ist oft sehr stark mit dir, als du wohl möglich denken magst.

  • erfreue dich über die kleinen Dinge des Lebens
  • schenke jemandem auf der Straße willkürlich ein Lächeln
  • scheue dich nicht Liebe erkenntlich zu zeigen, wo du sie bekommen hast
  • gib keinem Perfektionismus der Welt die Chance dein Leben zu erklimmen
  • vertraue auf die Möglichkeiten die dir und deiner Seele etwas Gutes tun
  • nimm dir zu der Zeit eine Pause, in der du fühlst dass du sie benötigst
  • höre des Öfteren auf dein eigenes Bauchgefühl, deine innere Stimme
  • vollbringe Dinge die dir Spaß bereiten, dich erfüllen
  • verlange nicht ein Übermaß von dir selbst
  • bleib genauso wie du bist

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I’m not perfect, and I don’t have to be.

– Demetria Devonne, Lovato

 

Mit diesem Zitat würde ich wieder einmal gern das Ende des heutigen Blog Beitrages zu dem Thema ,,Body Positivity“ – Körpersignale, erkenne sie einleiten, in der Hoffnung das ich dir etwas mehr einen Einblick in meine Gedanken zu diesem Thema näher bringen konnte.

Gern würde ich es begrüßen Feedback zu erhalten, um vor allem auf Konstruktive Kritik eingehen zu können. Wenn dir dieses Thema und meine Offenheit ein paar Fragen in den Kopf gerüttelt haben, lasse diese mich doch gern in den Kommentaren wissen !

Des Weiteren wünsche ich Dir einen wunderschönen 1. Advent, genieße und durchlebe die Adventszeit in vollen Zügen.

 

 

Lots of Love, Sophia.

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2 Kommentare zu „Body Positivity – Körpersignale, erkenne sie.

  1. Was für ein toller, hilfreicher und meiner Meinung nach ganz wichtiger Beitrag.
    Ich merke immer ganz schnell wenn ich zu gestresst bin und höre ein Pfeifen im Ohr. Das ist dann Alarmstufe Rot und ich versuche in den Tagen danach weniger am Handy zu sein, mehr Sport zu machen und mich auf das wesentliche zu konzentrieren 🙂
    Danke für den tollen Beitrag und einen schönen Tag dir!

    xx Laura
    https://golden-dots.com/

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen, lieben Dank für dein Kommentar !
      Etwas ähnliches passiert mir ab und zu ebenfalls und ich denke das deine Reaktion dann wirklich die richtige ist. Manchmal sollte man sich einfach die Zeit für sich selbst einräumen, ohne Technik und ohne das Gefühl dauerhaft erreichbar zu sein.

      Vielen Dank, diesen wünsche ich Dir ebenfalls !

      Gefällt mir

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